Gott ist Liebe, die gibt es für alle, unbegrenzt

+++ 18. August 2011 – Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am Mittwoch, 17. August mit rund 800 jungen Erwachsenen  einen Gottesdienst in Madrid gefeiert. Gemeinsam mit Weihbischof Jörg Peters und dem Bischof von Troyes, Marc Stenger, hielt er auch eine Katechese.

v.l.n.r. Bischof Marc Stenger, Bischof Dr. Stephan Ackermann und Weihbischof Jörg Michael Peters während der Katechese.
Die Jugendlichen waren während der Katechese eingeladen, über Glaubensfragen nachzudenken und sich mit anderen darüber auszutauschen. Das Thema des Morgens war „Zweifel und Vertrauen”. Es ging um den Zweifel daran, ob Gott wirklich da ist, wenn sich beispielsweise Katastrophen ereignen wie das kürzliche Attentat in Oslo. Gleichzeitig wurden die Jugendlichen bestärkt, dass sie in jeder Situation auf Gott vertrauen könnten, auch wenn er oft nicht sichtbar sei, weil er durch andere Menschen helfe.

Weltjugendtag statt Unterricht

+++ 18. August 2011 – AMG-Schülerinnen in Madrid angekommen

Die Schülerinnen des AMG feierten zusammen mit allen anderen Gruppen den feierlichen Eröffnungsgottesdienst.

Bei der Ankunft am Flughafen in Madrid am Montag, 15. August, mussten die Trierer Weltjugendtagspilger erst einmal suchen: Die 18 Schülerinnen des Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasiums aus Trier (AMG) hatten extra eine lange Fahnenstange mit nach Spanien genommen; die war auf dem Gepäckband jedoch nicht wieder zu finden. Erst als jemand sie auf dem Band für Sondergepäck entdeckte, war die Welt wieder in Ordnung. Die jungen Frauen aus Trier und Umgebung sind Teil der Euregio-Gruppe, zu der auch mehr als 500 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Bistum Trier gehören. Am späten Montagabend sind die Schülerinnen in Madrid gelandet. Sie hatten sich eineinhalb Jahre intensiv auf den Weltjugendtag (WJT) vorbereitet.

In Madrid angekommen

Madrid füllt sich. Zum Höhepunkt, der Vigilfeier in der Nacht zum 21. August werden rund zwei Millionen Gläubige aus aller Welt in Spanien erwartet. Auch 800 Jugendliche und junge Erwachsene aus der Euregio – den Diözesen Trier, Luxemburg, Lüttich, Troyes und Langres – sind dabei. Sie sind in einer Turnhalle und in Räumen der Universität von Madrid untergebracht.  Die Gruppe kam aus verschiedenen Richtungen nach Madrid. Die meisten Jugendlichen fuhren von León, wo sie die Tage der Begegnung verbracht hatten haben.

Abenteuer Gastfamilie - Weltjugendtagspilger erleben spanische Herzlichkeit in Léon

Mehr als 400 Jugendliche aus dem Bistum Trier haben vom 11. bis 15. August die Tage der Begegnung im Rahmen des Weltjugendtages in Gastfamilien im spanischen León verbracht. Gastfamilien und Pilger aus dem Bistum Trier, Luxemburg und KolumbienChristian Leidner (26) aus Püttlingen berichtet von seiner ersten Nacht in der Gastfamilie: „Nach einer spannenden Aufteilung in die Familien sind wir gestern Abend sehr nett begrüßt worden. Weil wir sehr müde waren, gingen wir dann aber schnell ins Bett“, erzählt Leidner. Auch Marco Finé (19) aus Hemmersdorf hat positive Erfahrungen gemacht: „Die Aufnahme war sehr herzlich. Wir wurden in der Gemeinde mit Applaus empfangen. Es war richtig schön“, sagt Finé.

Weihbischof Dieser startet mit Adenauer Gruppe zum Weltjugendtag

Er ist Weihbischof, doch er kommt als einfacher Pilger: Der Trierer Weihbischof Dr. Helmut Dieser ist am 15. August mit einer Gruppe junger Leute aus der Pfarreiengemeinschaft Adenau, Dümpelfeld und Kaltenborn zum Weltjugendtag nach Madrid aufgebrochen.

Weihbischof Dr. Dieser (in der Tür stehend) hat sich am 15. August mit einer Gruppe junger Leute auf den Weg nach Madrid gemacht. 14 Leute gehören zur Adenauer Gruppe, weitere 16 werden noch in Altenahr und Ahrweiler in den Bus zusteigen. Für den Weihbischof, der vor seiner Bischofsweihe im Juni diesen Jahres Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft war, ist es Ehrensache, trotz des neuen Amtes als Betreuer mitzufahren: „Das war schon lange so geplant, also habe ich gesagt: Ich fahre mit euch"! Er ist als normaler Pilger unterwegs, bepackt mit Rucksack und Isomatte wie auch die Jugendlichen. Nun freut er sich auf die Tage in Spanien: „Der Weltjugendtag bietet die Chance, über den Glauben zu reden, ohne dass es eine Ausnahmesituation ist, sondern es ist etwas ganz normales. Der Glaube ist das, was uns zusammen führt", betont der Weihbischof. Diese „tolle Erfahrung“ wünsche er allen Teilnehmenden.Insgesamt 800 jungen Leute aus den Bistümern Trier, Langres, Luxemburg, Lüttich und Metz nehmen als „Euregio-Gruppe" am Weltjugendtag vom 16. bis 21. August in Madrid teil. Die Trierer Gruppe wird von Bischof Dr. Stephan Ackermann und Weihbischof Jörg Michael Peters begleitet.

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