Weltjugendtag: Junger Mann lässt sich spontan firmen

wjt madrid firmung

+++ 22. August 2011 – Dominik Gellrich (20) aus der Nähe von Bonn hat sich nach der Katechese mit Bischof Dr. Stephan Ackermann während des Weltjugendtages in Madrid am Freitag, 19. August in Madrid spontan das Firmsakrament spenden lassen.

Bischof Dr. Stephan Ackermann und Dominik Gellrich
„Es hat in mir gebrannt und ich hab mich dazu entschieden, mich firmen zu lassen”, erklärte Gellrich, „die Katechesen und Gespräche mit Gruppen hier während des Weltjugendtages haben mich gepackt”. Die Gruppe aus Bonn, zu der Gellrich gehört, hatte sich der Euregio-Gruppe aus den Bistümern Trier, Luxemburg, Lüttich, Troyes und Langres angeschlossen. Eine Firmvorbereitung habe er bereits mitgemacht. „Aber damals fühlte ich mich in der Gruppe nicht wohl. Es ging den meisten Jugendlichen nicht um die Firmung selbst. Das hat mich abgeschreckt”, sagt der junge Mann. Aber in Madrid habe er gemerkt, wie wichtig der Glaube sei und sich wohl gefühlt. Deshalb habe er den Trierer Bischof Ackermann, der die Katechese der Eurgio-Gruppe hielt, gefragt, ob er ihn firmen könne. Der sagte spontan zu, kleinere Probleme waren schnell gelöst: „Als deutscher Bischof in Spanien einen Jugendlichen aus einem anderen Bistum zu firmen, das ist gar nicht so einfach”, sagte Bischof Ackermann. Er habe jedoch mit dem Erzbischof von Köln gesprochen, dieser habe sein Einverständnis gegeben, unter der Bedingung, dass Gellrich ihm im Anschluss an die Firmung einen Brief schreibe. Im Gottesdienst am Freitagmorgen dann wurde Gellrich gefirmt. Besonders bedankte er sich bei seiner Freundin Barbara Müller, wegen der der 16-Jährige überhaupt erst mit zum Weltjugendtag gefahren sei. Der Trierer Bischof freute sich über dieses „besonders schöne” Ereignis. Das ist eine geistliche Frucht dieser Tage.